Spectaculum gebhardi hagensis 2026

Letztes Jahr habe ich dieses Ereignis leider verpasst. Um so mehr hat es mich im Vorfeld gefreut, dass das Wetter mitspielen würde.

Letztes Jahr habe ich dieses Ereignis leider verpasst. Um so mehr hat es mich im Vorfeld gefreut, dass das Wetter mitspielen würde.

Tja was gibt es zu schreiben, was ich nicht auch schon in den letzten Jahren geschrieben hätte? Das Gelände war wie jedes Jahr von Ständen, Zelten und Besuchern gefüllt. Bei dem Wetter ist das ja auch kein Wunder gewesen. Die Laune war sowohl bei den Standbetreibern und Lagerteilnehmern als auch bei Besuchern bestens. Die Gaukler und Musici halfen dabei zusätzlich gute Laune zu verbreiten.

Schön war auch, dass der kleine Kellerraum wieder für Kaffe und Kuchen genutzt wurde. Vielleicht war das schon letztes Jahr so aber das habe ich ja leider verpasst.

Für mich auch neu war die Tatsache, dass es einen P+R-Dienst gab. Bei der schlechten Parksituation rund um die Burg war das ein logischer Schritt. Genutzt habe ich ihn allerdings nicht, da ich die Beschilderung erst kurz vor der Burg wahrgenommen hatte und da wollte ich nicht mehr umdrehen und woanders hinfahren.

Alles in allem wieder eine schöne Veranstaltung.
Bilder gibt es auch ein paar. Vielleicht sieht man sich nächstes Jahr dort.

Es kommt so gut wie nie vor, dass ich noch einen Kommentar verfasse. Darum hier eine kleine Warnung: Wer ein offenes Wort nicht vertragen kann, was gleich auch etwas auf allgemeine Mißstände in diesem Land zielt oder weil man sich sagt, dass man sowas auf so einer Seite nicht lesen möchte, der sollte hier aufhören zu lesen.

Es ist ja gut und schön, wenn man auf der Veranstaltungsseite darauf hinweist, dass politische, ideologische Statements egal welcher Richtung nicht erwünscht sind. Da musste ich auch auf einer Veranstaltung mal eine unschöne Szene mit ansehen. Das ist also gerade in der heutigen Zeit verständlich.

Allerdings habe ich weniger Verständnis dafür, wenn ich auf der Seite im gleichen Satz sowas lesen muss “… oder persönlicher Meinungen – unabhängig von Gruppenzugehörigkeiten oder Minderheiten – sind im Rahmen der Veranstaltung nicht gestattet.”.

Das Verbieten der freien/ persönlichen Meinung hat immer einen bitteren Beigeschmack. Außerdem kann das zu Problemen führen. Wenn mir z.B. das gekaufte Essen nicht schmeckt und ich sage “Das Essen schmeckt überhaupt nicht. Da kann jemand nicht kochen!” ist das eine persönliche  Meinungsäußerung. Das würde dann also schon zum Rauswurf führen. Oder mal anders rum und das habe ich auf der Veranstaltung genau so erlebt. Ich war wieder als Baphomet unterwegs. Wir stehen in der Nähe vom Kräuterstand und hinter mir war jemand gerade dabei eine Führung über das Gelände zu machen mit entsprechenden Erklärungen. Diese Dame sagte dann in meine Richtung “Ja und sowas ziehen wir mittlerweile auch an”. Ich weiss, dass gerade dieses Aussehen provoziert und es finden nicht alle gut. Wenn ich jetzt aber das Verbot der freien Meinungsäußerung hinzunehme, hätte sie das gar nicht sagen dürfen und ich könnte mich darüber beschweren. Auch könnte ich das Wort “Sowas” als herabwürdigend/ beleidigend ansehen. Bitte mich jetzt nicht falsch verstehen. Ich will mich nicht über die Äußerung beschweren, denn da stehe ich drüber. Aber wenn man schon ein Verbot der freien Meinungsäußerungen im Rahmen des Hausrechts geltend macht, dann bitte auch konsequent für alle und in allen Bereichen. Oder man lässt das nächste Mal einfach diesen überflüssigen Teil des Satzes auf der Website weg, denn so ein komplettes Verbot funktioniert einfach aus den eben genannten Gründen nicht.